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Mittelalter/Mediävistik

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Beschreibung
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Preis
CHF
Umschlag 51115BB

Im vorliegenden Band werden die im Regensburger Urkundenbuch (a. 893-1378) enthaltenen Übernamen Regensburger Bürger und Bürgerinnen erfasst, sprachlich gedeutet und in ihrem Kontext interpretiert. Übernamen als Untergruppe der Beinamen, Vorstufen unserer heutigen Familiennamen, zeichnen sich dadurch aus, dass sie die betreffenden Namenträger charakterisieren sollten, sei es in äußerlicher, sei es in geistig-charakterlicher Hinsicht, sei es bezüglich ihres gesellschaftlichen Status oder eines besonderen Vorkommnisses.
Daher dokumentieren die Regensburger Übernamen gängiges alltagssprachliches Wortmaterial vorwiegend des 14. Jahrhunderts, das in den an Literatursprache orientierten Wörterbüchern nicht immer enthalten ist. Zwar stellt das alphabetisch angeordnete Namenbuch mit 576 Einträgen den Kern des Bandes dar, doch wird auch auf die Wortbildung, Grammatikalisierung des Diminutivsuffixes, Onymisierung des zugrunde liegenden appellativischen Wortmaterials und auf semantische und mentalitätsgeschichtliche Aspekte eingegangen.

Schlagwörter: Germanistik, Mittelalter/Mediävistik, Spätmittelalter, Sprache/Sprachwissenschaft

35.00 Bestellen
Umschlag 50055BB

Schlagwörter: Geschichte/Politik, Hochmittelalter, Mittelalter/Mediävistik

12.00 Bestellen
Umschlag 51130BB

Die Erforschung historischer Varietäten des Deutschen findet besonders in der historischen Stadtsprachenforschung ihren Niederschlag: Der vorliegende Sammelband beleuchtet verschiedene Aspekte dieses weitläufigen Forschungsgebiets: Wie ist der Status der Mündlichkeit bzw. der Schriftlichkeit in verschiedenen historischen schriftlichen Quellen (gedruckte Texte der frühen Neuzeit, Aufzeichnungen offizieller und privater Personen, Geschäftsbücher, Stadtchroniken, Bibelübersetzungen) zu bewerten? Welche sprachlichen Besonderheiten (Konfessionalismen, regionale Varianten, Formelhaftigkeiten, syntaktische Besonderheiten) liegen in diesen Textzeugnissen vor? Welche Einblicke in frühneuzeitliche Lebensbereiche können vor dem Hintergrund gesicherter historischer Erkenntnisse daraus gewonnen werden? Beginnend mit Textzeugnissen aus dem 14. Jahrhundert bis in die jüngere Vergangenheit stehen neben nord- und mitteldeutschen besonders die süddeutschen Varietäten unter anderen des Regensburger Raums im Fokus der Darstellung.

Schlagwörter: Germanistik, Literaturwissenschaft/-geschichte, Mittelalter/Mediävistik

50.00 Bestellen
Umschlag 34017BB

Text in Fraktur.

Schlagwörter: Literatur, Medizin, Medizingeschichte, Mittelalter/Mediävistik, Paracelsus

48.00 Bestellen
Umschlag 57352BB

Schlagwörter: Geschichte/Politik, Mittelalter/Mediävistik

28.00 Bestellen
Umschlag 99022BB

Schlagwörter: Literatur, Literatur: Ältere deutsche Literatur, Mittelalter/Mediävistik

140.00 Bestellen
Schutzumschlag 36441BB

Schlagwörter: Geschichte/Politik, Mittelalter/Mediävistik

18.00 Bestellen
Umschlag 51125BB

Gegenstand der Monographie ist die Dietrichepik des hohen und späten Mittelalters und mit ihr der größere Teil der deutschen Heldenepik überhaupt. Es sind dies Texte, um deren narrative und poetische Verfasstheit sich die Forschung lange Zeit nicht oder nur am Rande kümmern wollte. Der vorliegende Band versucht demgegenüber, die Erzählungen von Dietrich von Bern, seinen Kriegen und ›Abenteuern‹ – ‚Dietrichs Flucht‘, ‚Rabenschlacht‘ und ‚Alpharts Tod‘; ‚Goldemar‘, ‚Laurin‘, ‚Sigenot‘, ‚Eckenlied‘, ‚Virginal‘, ‚Rosengarten‘ und ‚Wunderer‘ – dezidiert als literarische Phänomene zu begreifen. Gerahmt von Überlegungen zur mediengeschichtlichen Situierung der Dietrichdichtung im Spannungsfeld von mündlichem Erzählen und schriftlicher Fixierung, ist das Ziel, in Einzelinterpretationen die evidente hermeneutische Resistenz der Dietrichepik präzise zu umreißen, um auf diese Weise die Poetik dieses sprödesten Genres der mittelalterlich-frühneuzeitlichen Erzählliteratur näher zu bestimmen.

Schlagwörter: Germanistik, Literaturwissenschaft/-geschichte, Mittelalter/Mediävistik, Texte des Mittelalters

66.00 Bestellen
Umschlag 51132BB

Erzählen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Zu allen Zeiten haben Menschen erzählt. Aber nicht zu allen Zeiten haben sie auf dieselbe Weise erzählt. Dabei variieren Motive, Stoffe und Themen ebenso wie die Art und Weise, das Erzählte zu arrangieren und seine Einzelbestandteile so miteinander zu verknüpfen, dass sie den Eindruck eines kohärenten Ganzen vermitteln. Die Einsicht in die historische Bedingtheit von Erzählformen und -verfahren hat sich in der neueren Forschung zu der Forderung nach einer historischen Narratologie verfestigt. Zu einer solchen liefert dieser Band einen Baustein. Er versammelt Beiträge, die sich systematisch und in Fallstudien den Logiken spätantiken, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Erzählens widmen. Themen sind unter anderem: Mythos, Raum- und Zeitstrukturen, Handlungsmotivation, Figurenkonstitution, historische Theoriebildung, Erzähl- im Verhältnis zu Bildlogiken, Strategien des Erzählens im Epos, in der Novellistik und im pikarischen Roman.

Schlagwörter: Frühe Neuzeit, Germanistik, Literaturwissenschaft/-geschichte, Mittelalter/Mediävistik, Texte des Mittelalters

45.00 Bestellen
Umschlag 51113BB

Simon Roths ‚Ein Teutscher Dictionarius’ ist in doppelter Hinsicht ein besonderes Werk der deutschen Lexikographie: Es sticht als überwiegend einsprachig-deutsches Wörterbuch für Lateinunkundige aus der Menge der einsprachig-lateinischen und lateinisch-deutschen Wörterbücher des 16. Jahrhunderts heraus, die primär für den Lateinunterricht gedacht waren. Auch ist es das erste Wörterbuch im deutschen Sprachraum, das schwere, unbekannte Wörter nicht nativer Herkunft erklärt, weshalb es als Vorläufer der heutigen Fremdwörterbücher gilt. Der Band enthält eine detaillierte metalexikographische Analyse der 1. Auflage von 1571. Er bietet Informationen zu antiken wie zeitgenössischen Quellen und Vorlagen. Ein Vergleich mit Bernhard Heupolds ‚Teutschem Dictionariolum’ (1602) liefert zudem neue Erkenntnisse über die unmittelbare historische Rezeption. Die Arbeit verortet Roths Werk innerhalb der humanistischen Wörterbuchpraxis und zeigt seinen Wert im Spiegel der Wörterbuchentwicklung bis heute.

Schlagwörter: Frühe Neuzeit, Germanistik, Mittelalter/Mediävistik, Philosophie: Humanismus, Sprache/Sprachwissenschaft, Texte des Mittelalters, Wörterbücher

35.20 Bestellen
Einträge 371–380 von 756
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